

Die entwickelten Module zu den Themen Girokonto, Kredit und finanzielle Krise weisen die folgende Struktur auf: Nach einer Einführung in das jeweilige Thema recherchieren die Schülerinnen und Schüler Angebote verschiedener Kreditinstitute und bereiten sich anhand von Beispielen auf ein Beratungsgespräch in den Geschäftsstellen der Kreissparkasse vor. Die Fallbeispiele beschreiben die Situation junger Menschen, die zum ersten Mal ein Girokonto benötigen, einen Kredit aufnehmen oder aus unterschiedlichen Gründen in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.
Im Anschluss werden die Beratungsgespräche ausführlich nachbereitet und reflektiert. Die Schülerinnen und Schüler treffen im Rahmen ihrer Rolle Entscheidungen, präsentieren ihre Ergebnisse und führen sie zu allgemeinen Grundsätzen zusammen. SchülerBanking wird in Form der folgenden Module angeboten:
Um die Anpassung des Konzeptes an unterschiedliche Leistungsniveaus zu erleichtern, wurden neben der Standardversion zwei weitere Versionen der Arbeitsblätter entwickelt. Für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler wurden einige Aufgabenstellungen und Beschreibungen vereinfacht. Für „Expertinnen und Experten“ stehen Zusatzaufgaben zur Verfügung.
Die Module können einzeln oder kombiniert eingesetzt werden. Sie können in den Projektunterricht eingebunden oder in den regulären Unterricht integriert werden. Die hohe Flexibilität des Unterrichtskonzeptes ermöglicht es, je nach Alter, Wissens- und Leistungsstand z.B. das Thema Girokonto sehr ausführlich, mit einer finanziellen Krise (Giro Plus) oder in aller Kürze (Giro Basis) zu behandeln. Es kann einzeln oder in Kombination mit dem Modul Kredit Basis (oder Kredit Plus) unterrichtet werden. Sofern es Ihre zeitliche Unterrichtsplanung erlaubt, empfehlen wir mindestens eines der „Plus-Module“ durchzuführen, da erst hier alle wichtigen Kompetenzen der finanziellen Allgemeinbildung durch die Schülerinnen und Schüler erworben werden können.